Jef und Marica fühlen sich durch ihre Unterschiede eingeschränkt – in ihrer Art zu denken, in ihrer Sicht auf die Welt. Das Duo scheint keine gemeinsame Basis finden zu können. Zu unterschiedlich, um sich anzunähern, zu sehr miteinander verbunden, um einander zu ignorieren. Im Zentrum dieses Paares steht ein Metallrad – zugleich Trennlinie und Schnittpunkt. Es wird zu einem Ort des Austauschs, der Verwandlung. Durch es lernen sie zu kommunizieren, fallen gemeinsam, erheben sich wieder, um neu anzufangen. Ihre Körper suchen nach einer Sprache ohne Grammatik und erwecken einen intensiven körperlichen Dialog zum Leben – sowohl metaphorisch als auch abstrakt –, in dem die Begegnung der Unterschiede zu ihrem kreativen Motor wird.
Was bedeutet es, zwei zu sein, ohne sich zu vereinen? Können wir nebeneinander existieren, ohne Kompromisse, ohne Verschmelzung, ohne Hierarchie? „In Difference“ gibt keine Antwort darauf. Es inszeniert sie.
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Menno van Dyke
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