Andrea Salustri kommt aus Rom, wo er Kontaktjonglage und Feuerkunst erlernte und als Straßenkünstler tätig war. Im Jahr 2013 schloss er sein Studium cum laude in Philosophie an der Universität La Sapienza in Rom und beschloss anschließend, nach Berlin zu ziehen, um eine Ausbildung im zeitgenössischen Tanz zu absolvieren. Zunächst absolvierte er das Dance-Intensive-Programm an der Tanzfabrik Berlin und studierte anschließend Tanz und Choreografie an der HZT Berlin.
Andreas Interesse gilt zunehmend den Schnittstellen zwischen Jonglage, Tanz und Musik. Ab wann wird die Manipulation eines Objekts eher zu einem Tanzstück als zu einer Jongliernummer? Was geschieht, wenn eine bestimmte tänzerische Qualität des Körpers eine spezifische Art der Objektmanipulation hervorbringt? Oder wenn die Manipulation eines Objekts dazu dient, bestimmte Klänge zu erzeugen? Die Verlagerung des Fokus des Kontexts eines Stücks sowie die Infragestellung und Transformation seiner Identität sind für Andreas Arbeit ein äußerst interessanter und fruchtbarer Ausgangspunkt.
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